WISSENSSAMMLUNG
Glossar
Die Welt der elektrischen Antriebe entwickelt sich rasant. Dieses Glossar bietet eine klare und praxisnahe Übersicht über zentrale Fachbegriffe, die für den Einsatz elektrisch betriebener Motoren und deren Steuerung von Bedeutung sind.
Von grundlegenden Termini bis hin zu spezialisierten Themen werden Inhalte verständlich und kompakt erklärt.
Da sich Technologien und Anforderungen kontinuierlich weiterentwickeln, wird das Glossar regelmäßig aktualisiert und erweitert. So stehen die wichtigsten Informationen stets kompakt, übersichtlich und praxisorientiert zur Verfügung.
Eine Antriebssteuerung ist ein elektronisches System, welches einen (elektrischen) Motor einer Maschine so ansteuert, dass der Motor die bestmögliche Leistung erbringen kann.
Ein Asynchronmotor ist eine weit verbreitete Art des Elektromotors, bei der die Drehzahl des Rotors nicht synchron zu dem magnetischen Drehfeld des Stators ist.
Ein Brushless DC-Motor (BLDC) ist ein Gleichstrommotor, der ohne Kohlebürsten verwendet wird.
CAN-Bus steht für Controller Area Network und ist ein standardisiertes Bussystem, also ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmen über einen gemeinsamen Übertragungsweg.
Compliance bezeichnet die Einhaltung von Standards und Regeln. Diese können in Gesetzen, Unternehmensvorgaben und Branchenstandards definiert werden.
Der Cyber Resilience Act, kurz CRA, ist eine EU-Verordnung für die Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen. Dazu zählen Hard- und Softwareprodukte, die direkt oder indirekt mit einem Gerät oder Netzwerk verbunden werden können.
Cyber Security bezeichnet den Schutz von Computersystemen, Netzwerken und Daten vor digitalen Angriffen, Missbrauch und Diebstahl und unbefugtem Zugriff.
Ein DC-DC-Wandler, auch Gleichspannungswandler genannt, ist ein Gerät zur Umwandlung von Gleichspannung in eine andere Gleichspannung mit unterschiedlichem Spannungsniveau.
Die DIN EN 1175 ist eine Norm für die elektrische Ausrüstung von selbstfahrenden Flurförderzeugen. Sie legt Sicherheitsanforderungen für die Auslegung und den Bau der elektrischen und elektronischen Systeme fest.
Die DIN EN ISO 13849 ist eine sicherheitsspezifische Norm zur funktionalen Sicherheit von Maschinen.
Elektrifizierung ist die Umstellung von Systemen auf elektrische Alternativen.
Embedded Software, auf Deutsch „eingebettete Software“, bezeichnet Software, die direkt für die spezifische Hardware optimiert ist und in dieser läuft.
Der Cyber Resilience Act, kurz CRA, ist eine EU-Verordnung für die Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen. Dazu zählen Hard- und Softwareprodukte, die direkt oder indirekt mit einem Gerät oder Netzwerk verbunden werden können.
Functional Safety, auch Funktionale Sicherheit genannt, bezeichnet die Sicherstellung, dass ein System auch dann sicher arbeitet oder abschaltet, wenn ein Fehler auftritt.
Ein Gleichrichter ist ein Gerät zur Umwandlung von Wechselspannung in Gleichspannung. Ein Gleichrichter zählt zu den Stromrichtern, genau wie auch DC-DC-Wandler oder Wechselrichter.
Ein I/O-Modul ist eine Komponente der Automatisierungstechnik. I/O steht für Input und Output.
IEC/TS 63074 ist eine Technische Spezifikation zur Cyber-Security in Verbindung mit funktionaler Sicherheit von Maschinen.
Die IEC 61508 ist die internationale Grundnorm für funktionale Sicherheit elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer Systeme.
Die IEC 61800-5-1 ist ein internationaler Sicherheitsstandard für Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl.
Die IEC 61800-5-2 ist eine Norm für die funktionale Sicherheit elektrischer Antriebssysteme. Sie legt Anforderungen an die Entwicklung sicherer Antriebe und integrierter Sicherheitsfunktionen fest.
Die IEC 62061 ist eine Norm für die funktionale Sicherheit von Maschinen.
Sie konkretisiert funktionale Sicherheitsanforderungen für sicherheitsbezogene Steuerungssysteme von Maschinen im Rahmen der Maschinensicherheit.
Die IEC 62443 ist eine internationale Normenreihe für die Cybersicherheit von industriellen Automatisierungs- und Steuerungssystemen (IACS). Sie beschreibt Anforderungen und Verfahren, um Anlagen, Maschinen und Steuerungen besser vor Cyberangriffen zu schützen.
Ein Inverter, auch Wechselrichter genannt, ist ein Gerät zur Umwandlung von Gleichspannung auf Wechselspannung.
Die IP-Schutzart (Ingress Protection - Eindringschutz) erlauben es Systeme danach zu klassifizieren, wie hoch der Schutzgrad von elektronischen Geräten gegenüber dem Eindringen von Festkörpern oder auch Flüssigkeit ist.
Die ISO 13849 ist eine Sicherheitsnorm für Maschinensteuerungen. Sie legt Anforderungen und einen Leitfaden für die Gestaltung und Integration sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen fest.
Die ISO 19014 ist eine Norm für funktionale Sicherheit bei Erdbaumaschinen und mobilen Maschinen.
Die ISO 25119 behandelt die funktionale Sicherheit elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer Systeme in Traktoren sowie in land- und forstwirtschaftlichen Maschinen.
Die ISO 26262 ist der internationale Standard für die funktionale Sicherheit elektrischer und elektronischer Systeme in Kraftfahrzeugen.
Leistungselektronik ist ein Bereich der Elektrotechnik, der die Umwandlung, Steuerung und Regelung von elektrischer Energie behandelt.
Ein Leitdraht ist ein im Fahrweg verlegter, stromdurchflossener Leiter, der als Referenz für die induktive Fahrzeugführung dient.
Das MODBUS-Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll, das auf einer sogenannten Client/Server-Architektur basiert.
Motion Control, oder auch Bewegungssteuerung, bezeichnet einen Bereich der Automatisierungstechnik, bei der es um die präzise Bewegung von Maschinen und Systemen geht.
Ein Motorcontroller, auch Motorsteuerung genannt, ist eine elektronisches Gerät, mit dem die Geschwindigkeit, Bewegung, Richtung und Leistung eines Elektromotors gesteuert und geregelt werden.
NIS 2 ist die europäische Richtlinie zur Stärkung der Cybersicherheit von Netz- und Informationssystemen. Sie baut den Schutz für wichtige Einrichtungen in der EU aus und schafft einen einheitlicheren Rahmen für mehr Cyber-Resilienz.
OTA steht für Over the air, also auf Deutsch "drahtlos" oder "kabellos" bzw. wörtlich übersetzt "über die Luft".
SMT steht für Surface Mount Technology und ist ein Verfahren in der Elektronikfertigung, in dem elektronische Bauteile auf der Oberfläche einer Leiterplatte montiert werden.
Ein Synchron-Reluktanzmotor ist ein Elektromotor, bei dem das Drehmoment im Rotor ausschließlich durch die Reluktanzkraft erzeugt wird.
THT steht für Through Hole Technology, auf Deutsch „Durchstecktechnik“.
